Montag, 23. September 2013

End of summer

Es ist wahr: Ich bin keine 16 mehr. Auch keine 18... Manchmal wird mir das schmerzhaft bewusst, wie etwa bei der LektĂŒre, die mich in den vergangene vier Tagen begleitet hat. Nachdem ich zahlreiche BĂŒcher gelesen habe, die mich noch in den Schlaf verfolgt haben, musste mal wieder etwas Leichteres her. Berichte zu dem "harten Stoff" folgen. Jetzt aber will ich erst einmal erzĂ€hlen, warum ich es so schade finde, keine 16 mehr zu sein - buchtechnisch gesehen.
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Freitagmittag machte ich es mir bequem mit dem Thriller "Und keiner wird Dich kennen" von Katja Brandis aus dem Verlag Beltz und Gelberg, der seinen Sitz im nahen Weinheim hat. Und schon nach wenigen Seiten konnte ich den Roman um die 16-jĂ€hrige Maja nicht mehr aus der Hand legen. Vor Jahren wurden Majas Mutter Lila, ihr kleiner Bruder Elias und Maja vom damaligen Freund der Mutter gestalkt. FĂŒr tĂ€tliche Übergriffe gegen Lila wanderte er ins GefĂ€ngnis. Nun aber kommt er in wenigen Tagen frei und fĂŒr die Familie beginnt erneut ein Albtraum. Das Opferschutzprogramm hilft ihnen unterzutauchen - aber dann begeht Maja einen großen Fehler, denn sie kann sich einfach nicht an den Gedanken gewöhnen, ihre  erste Liebe Lorenzo nicht wiederzusehen...
Ich habe fĂŒr den Roman, der fĂŒr Jugendliche ab 12 freigegeben ist, einen Tag gebraucht. Er ist spannend, anrĂŒhrend geschrieben und ich kann mir vorstellen, wie mein Herz als 12 JĂ€hrige geklopft hĂ€tte. Daher: uneingeschrĂ€nkte Empfehlung nicht nur fĂŒr Jugendliche! 
Und keiner wird dich kennen
Thriller
EUR 16,95 BELTZ und GELBERG

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Den Sonntag habe ich dann den Tag mit Ellie und Graham in Maine verbracht. Hier wurde es nicht nur spannend, sondern vor allem auch romantisch. In Jennifer E. Smith' Roman "Der Geschmack von GlĂŒck" wird wahr, wovon Teenies trĂ€umen: Der 17-jĂ€hrige Top-Schauspieler Graham verliebt ungesehen sich in die gleichaltrige Ellie. Sie ist ein ganz normales MĂ€dchen aus einer lĂ€ndlichen Stadt in Maine: ein MĂ€dchen mit roten Haaren und Sommersprossen, einem Nebenjob in der Eisdiele und dem Traum von einem Lyrikseminar in Harvard. Ein Tippfehler in einer E-Mail macht dieses MĂ€rchen wahr.
Dennoch: Es wird nie kitschig oder zum Augenrollen, sondern angenehm. Ich habe mich gerne mit den Protagonisten durch die vielen Seiten geschlagen und das RĂ€tsel um Ellies Scheu vor der Kamera gelöst und natĂŒrlich wie eine 16 JĂ€hrige gehofft, dass es gut ausgeht fĂŒr die Beiden.

Der Geschmack von GlĂŒck (Hardcover)

von Jennifer E. Smith

17,90 Euro, Carlsen


Ach, ich wĂŒnschte, ich wĂ€re auch noch mal 16 Jahre alt. Diese End-of-Summer-LektĂŒre war wirklich verlockend und wird mich bis zur nĂ€chsten schweren Kost mit angenehmen TrĂ€umen versorgen!

Montag, 9. September 2013

Jetzt geht's los!

Ein Gewinnspiel naht! Ich hatte ja versprochen, dass es heute los geht! Und es geht los!
Am einfachsten ist es, dem Link hier zu folgen: https://www.facebook.com/pages/Marissa-Conrady/154763577877910?sk=app_115196888565012
Ihr könnt aber auch einfach auf der Fanseite kommentieren, hier einen Kommentar hinterlassen oder im anderen Blog, sowie eine E-Mail an zumglueckzurueck@yahoo.com senden!
 Achja - der Gewinn... :) ENDLICH! Ein dickes Ding! Der dicke Roman "Die guten Frauen von Christianssund: Sommerdahls erster Fall [Gebundene Ausgabe]" Mehr Infos dazu auf Amazon
Toll wĂ€re, wenn der oder die Gewinner/in nach der LektĂŒre des Romans eine Rezension zur Veröffentlichung zur VerfĂŒgung stellt. Auch ich lese diesen Roman und werde meine Meinung kund tun.
Das Buch wurde freundlicherweise vom Atrium-Verlag zur VerfĂŒgung gestellt! 

Freitag, 6. September 2013

Ein Gewinnspiel naht!

Ein Gewinnspiel naht!
Am einfachsten ist es, dem Link hier zu folgen: https://www.facebook.com/pages/Marissa-Conrady/154763577877910?sk=app_115196888565012
Ihr könnt aber auch einfach auf der Fanseite kommentieren, hier einen Kommentar hinterlassen oder im anderen Blog, sowie eine E-Mail an zumglueckzurueck@yahoo.com senden!
Am Montag geht's los!
Achja - der Gewinn... :)
Ein dickes Ding! Mehr wird noch nicht verraten.

Mittwoch, 21. August 2013

Mein Blind Date

100_6174 Mit ganz lieben GrĂŒĂŸen an Matthias!
Zu diesem Blind Date hatte mich  die Buchhandlung Calliebe eingeladen. Schnieke, wie frau das von einem Blind Date erwarten kann, traf er ein (links): Matthias Gerhards Roman "Gott ist kein Zigarettenautomat".
Wir haben uns augenblicklich miteinander bekannt gemacht. Und zumindest ich kann sagen, dass er mir sympathisch war. Der 14-jÀhrige Ich-ErzÀhler Thomas Sieben erzÀhlt von seiner Kindheit in einem rheinischen Dorf (Nicht zuletzt der rheinische Dialekt haben den Roman lesenswert gemacht!). In den spÀten 80er Jahren haben er und seine Familie als SozialhilfeempfÀnger nicht leicht in der eingeschworenen Dorfgemeinschaft.
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Thomas selbst kĂ€mpft sich tapfer durch die Hauptschule (klingt aber eher, wie ein bisweilen naseweiser Gymnasiast), bis zu dem Tag, an dem sein Ă€lterer Bruder Jakob als Wasserleiche im Fluss treibt. Denn von da an ist alles anders. Thomas' Mutter lĂ€sst sich (noch mehr) gehen, seine Schwester Petra verlĂ€sst die zerbröckelnde Familie; der ganze Ort soll zwecks Braunkohleabbau umgesiedelt werden - und Thomas findet sich mittendrin in all dem und der PubertĂ€t. Nebenbei erzĂ€hlt Gerhards dann noch davon, wie der Ort seine Umsiedelung verhindern will, Thomas versucht den Mord aufzuklĂ€ren und Thomas versucht, sein Leben und das aller anderen in den Griff zu bekommen. Ein bisschen viel Stroy fĂŒr meinen Geschmack, vor allem da der Roman ab einem gewissen Punkt recht schnell zum Ende kommt.
100_6176Dennoch: Es war ein sehr unterhaltsames Blind Date, dass Matthias Gerhards, sein Roman und ich da hatten. Ich muss zugeben, ich habe tatsĂ€chlich ĂŒber die unglĂŒckliche Kindheit von Thomas Sieben gelacht. Vielleicht aber aus Erleichterung, dass sie mir erspart geblieben ist.
Wer sich jetzt also ĂŒberlegt, mit Matthias Gerhards' Roman "Gott ist kein Zigarettenautomat" nach Erscheinen im August anzubandeln, dem kann ich das nur ans Herz legen. Ich wĂŒrde mich immer wieder mit dem Autor und seinen Romanen treffen. Und mir auch von der Buchhandlung Calliebe mehr Blind Dates besorgen lassen!

Matthias Gerhards


Gott ist kein Zigarettenautomat

ISBN: 978-3-8135-0550-4
ca. € 19,99 [D], Dieser Titel erscheint am: 26. August 2013

Donnerstag, 15. August 2013

 
Diese Seite ist nominiert fĂŒr den Besucher-Award. Jeden Tag kann man dort abstimmen. Die Abstimmung lĂ€uft noch eine Weile. Ich freue mich ĂŒber jede Stimme - aber natĂŒrlich noch mehr ĂŒber Besucher dieses Blogs und da gelassene GrĂŒĂŸe!

Wer abstimmen möchte, kann dies alle drei Stunden tun. Diese Seite aufrufen: http://www.besucher-award.de/abstimmung/kunst-literatur.html, einen Haken vor Marissa Conrady setzen und den Sicherheitscode richtig eingeben. Auf  "Stimme abgeben" klicken und fertig!

Besucher-Award - Das Original!






Mittwoch, 14. August 2013

Vom Aufbrechen und Wiederkommen

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Lambert ist Zauberer. Er kommt aus OsnabrĂŒck. Sein Vater ist tot. Und schon lĂ€nger ist in Lambert so ein komisches GefĂŒhl, ungreifbar, bedrĂŒckend und beklemmend. Es lĂ€sst ihn in seiner Beziehung zu Andrea zunehmend abschweifen. Wenn er dies nur wegzaubern könnte. Aber es ist nicht sein einziges Problem. Durch einen Beinahe-Flugzeugcrash auf seinem Weg zu einem Zaubererkongress in Kanada lernt er auf Umwegen Felicitas kennen. Alle nennen sie Fe. Sie erforscht ausgestorbene Tierarten und will in Kanadas WĂ€ldern Pferde auswildern. 
Die beiden verbringen einige Zeit miteinander und gehen sich plötzlich nicht mehr aus dem Kopf. Lambert versucht mit allen Mitteln und ein wenig Zauberei, seinen Aufbruch in sein altes Leben hinauszuzögern. Er findet Fe in den WÀldern - aber sein Alter Ego ist schon da. Am Ende stehen ein Show-Down mit Wildpferd, ein Toter und die Frage nach dem Aufbruch und der Wiederkehr. Jo Lendle hat in poetischen und krÀftigen Worten einen wahren Pageturner geschrieben. Am Ende bleibt dennoch diese persönliche Frage: Was nennen wir denn nun Liebe?

Was wir Liebe nennen, DVA

ISBN: 978-3-421-04606-2
€ 19,99

Montag, 12. August 2013

Amour fou

100_6749 Vor diesem Moment habe ich mich gefĂŒrchtet: Meine Meinung zu einem Roman aufschreiben zu mĂŒssen, den ich sehr gerne gelesen habe, dessen Ende mir aber immer noch schwer im Magen liegt.
Fangen wir so an: Wer nach einem Happy End sucht, der wird hier im klassischen Sinne mit eben diesem nicht bedient. Aber genau das wĂŒnscht man sich so von Susann PĂĄstors Roman "Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts" - und damit spielt sie, lullt den Leser ein in Hoffnung und lĂ€sst diese Seifenblase dann jĂ€h platzen, gekonnt und im Grunde durch den Buchtitel schon absehbar. Dieser Titel war es auch, der mich dazu verfĂŒhrt hat, das Buch unbedingt lesen zu wollen. Es fĂ€ngt ein wenig gewöhnungsbedĂŒrftig an. Die Protagonistin Mila findet sich auf einem Schweigeseminar wieder, gejagt von den Geistern ihrer Vergangenheit. Die Schilderung dieses Seminars fand ich zunĂ€chst etwas langwierig, aber es ist eine gut zu ertragende Langwierigkeit. Am Ende des Seminars trifft Mila Simon. Eigentlich will sie ihn nur bis in die Stadt mitnehmen. Stattdessen landen sie mitten im Herzen des Anderen und eine bittersĂŒĂŸe Amour fou beginnt.
PĂĄstor hat mich in den Kapiteln, in denen sich Mila und Simon in einander verlieben ganz schön durch ein eigenes GefĂŒhlschaos gejagt - keine Ahnung, wie sie das geschafft hat - aber es war auf seine Art wunderbar. Und genau deshalb ist der Roman so lesenswert!

Susann PĂĄsztor
Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts

ISBN: 978-3-462-04526-0
KiWi 1326
8,99 €