Mein Buch hier https://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=3630 bewerten und damit für die Aktion "Frankfurter Buchmesse" für die Web Walpurga nominieren.
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Dienstag, 20. Juli 2010
Der letzte Amerikaner - jetzt bei Epubli.de
http://www.epubli.de/shop/showshopelement?pubId=3630
Wenn Dir die Liebe Deines Lebens begegnet – dann ist das Schicksal. Aber wie nennt man es, wenn genau diese große Liebe durch äußere Umstände verloren geht? Wie soll man weiter leben mit dem Gedanken an das, was hätte sein können? Der Amerikaner James Bell und die Deutsche Marie Körner stoßen an einem Januartag in Mannheim aufeinander. Und so plötzlich, wie ihr Zusammentreffen geschehen ist, tritt die Liebe auf den Plan. Marie und Jamie sind das perfekte Paar, daran besteht auch für sie selbst kein Zweifel. Pläne für die Zukunft werden geschmiedet, aber dann gibt es da diesen einen Tag, der alles für immer verändert. In die Geschichtsbücher geht er als 9/11 ein. Marie lässt den Leser in Rückblenden teilhaben an dem, was geschehen ist, und wie sie versucht damit zu leben.
Softcover Taschenbuch (12,5 x 19,0 cm) 56 Seiten Inhalt: s/w
Sprache: Deutsch Altersempfehlung: keine Erscheinungsdatum: 19.07.2010
Wenn Dir die Liebe Deines Lebens begegnet – dann ist das Schicksal. Aber wie nennt man es, wenn genau diese große Liebe durch äußere Umstände verloren geht? Wie soll man weiter leben mit dem Gedanken an das, was hätte sein können? Der Amerikaner James Bell und die Deutsche Marie Körner stoßen an einem Januartag in Mannheim aufeinander. Und so plötzlich, wie ihr Zusammentreffen geschehen ist, tritt die Liebe auf den Plan. Marie und Jamie sind das perfekte Paar, daran besteht auch für sie selbst kein Zweifel. Pläne für die Zukunft werden geschmiedet, aber dann gibt es da diesen einen Tag, der alles für immer verändert. In die Geschichtsbücher geht er als 9/11 ein. Marie lässt den Leser in Rückblenden teilhaben an dem, was geschehen ist, und wie sie versucht damit zu leben.
Softcover Taschenbuch (12,5 x 19,0 cm) 56 Seiten Inhalt: s/w
Sprache: Deutsch Altersempfehlung: keine Erscheinungsdatum: 19.07.2010
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Dienstag, 6. Juli 2010
Projektwoche
25. Juni bis 1. Juli: Projektwoche am Überwald-Gymnasium in Wald-Michelbach
Thema: "Bretter, die die Welt bedeuten"
Beschreibung: In diesem Projekt steht das Schreiben im Mittelpunkt. Fertigkeiten des journalistischen Arbeitens (Interviews, Porträts, Nachrichten und andere Artikelformen) werden vermittelt. Vor allem aber sollen das kreative Schreiben, Schreibtechniken und Grundlagen des Schreibens (Fingerübungen) ausprobiert werden.
Ziel ist es eine Sammlung der so entstandenen, vielfältigen (und literarischen) Werke schulintern zu veröffentlichen.
Voraussetzungen: Lust am kreativen Arbeiten und Freude am Schreiben!
Thema: "Bretter, die die Welt bedeuten"
Beschreibung: In diesem Projekt steht das Schreiben im Mittelpunkt. Fertigkeiten des journalistischen Arbeitens (Interviews, Porträts, Nachrichten und andere Artikelformen) werden vermittelt. Vor allem aber sollen das kreative Schreiben, Schreibtechniken und Grundlagen des Schreibens (Fingerübungen) ausprobiert werden.
Ziel ist es eine Sammlung der so entstandenen, vielfältigen (und literarischen) Werke schulintern zu veröffentlichen.
Voraussetzungen: Lust am kreativen Arbeiten und Freude am Schreiben!
Donnerstag, 4. Februar 2010
Ein Traum von Liebe
Ich wünsche mir etwas, das ich schon lange nicht mehr erlebt habe. Es ist lange her und ich frage mich, ob ich es überhaupt noch einmal erleben darf. Ich formuliere meinen Wunsch ins Dunkle, lautlos, denn meine Stimme ist noch immer ungehört geblieben. Wer würde mir schon zuhören?
Über mir sind gerade die Sterne aufgegangen. Der ganze Himmel ist voll davon. Es ist ein schönes Bild, romantisch gar. Alles funkelt und blink und glitzert auf mich nieder. Aber, was nützt mir schon die Liebe in Gedanken? Es gibt Träume, die bleiben wohl unerfüllt. Sehnsüchtig blicke ich hinüber zum Stadtrand. Mir scheint, dass die Stadt nachts nur Licht anmacht, damit ich sie auch noch im Dunkeln erkennen kann; damit ich weiß, dass sie noch da ist. Irgendwer in dieser großen Stadt könnte mir meinen Traum erfüllen. Beim Gedanken daran macht mein kleines, im Lauf der Jahre düster gewordenes Herz einen Sprung und ich beginne leicht zu zittern. Ich bin so voller Vorfreude, dass ich mich leicht im Wind zu wiegen beginne.
Er trägt mir vom Horizont, dort wo die Stadt beginnt, Töne und ab und zu sogar Liebesweisen herüber. Die Stadt verhöhnt mich dabei aber auch manchmal ungeniert. Sie hat alle Liebenden bei sich aufgenommen, nur mich nicht. Am Firmament sehe ich, wie sich der beleuchtete Schatten der Stadt in den Sternen spiegelt, und die Sterne sich wiederum in der Stadt brechen. Es ist so ein vollkommenes Bild, sodass ich fast weinen muss. Ich beneide die Stadt um all die Liebespaare. Jeden Morgen erhebt sie sich neu, langsam, wie aus heilendem Schlaft – und mit ihr die Pärchen, wenn diese nicht gar wach geblieben sind. Vielleicht haben sie sich in den Armen gehalten. Vielleicht haben sie am Fenster gestanden, Arm in Arm, als alles schlafen ging, und haben in meine Richtung hinaus gesehen. Und ich war umgeben von der Dunkelheit und blieb völlig still dabei.
Ich sehe zu, wie der große Wagen in Richtung Stadt Fahrt aufnimmt und schicke meinen Wunsch mit ihm auf den Weg. Ich träume von Liebe. Ich wünsche mir etwas, das ich wohl sobald nicht sehe. Früher kamen die Liebenden oft aus der Stadt in den Wald und küssten sich verliebt unter meinen Zweigen. Meine Äste strichen über sie, wie eine zarte Berührung und keiner der Beiden kann bis heute genau sagen, ob es nicht doch die Berührung des geliebten Gegenübers gewesen ist.
Jetzt huschen nur noch scheue Häschen über meine Wurzeln, aber sie bleiben nie, sie sind in Eile. In meinen kahl werdenden Ästen bauen keine Vögel mehr ihre Nester, weil sie in den Süden aufgebrochen sind und nicht mehr hierher zurück kommen. In meinen lichten Baumkronen säuselt der Wind von vergangenen Zeiten. Er erzählt mir von der Stadt und den vielen Menschen, die so einsam sein sollen, wie ich. Aber ich kann seinen Geschichten keinen Glauben schenken, denn er erzählt mir auch davon, dass die Stadt immer näher an den Wald heranrücken uns es den Wald bald nicht mehr geben wird.
Wenn das stimmt, dann wünsche ich mir nur umso sehnlicher, noch einmal die Liebe mit eigenen Augen zu sehen.
Er trägt mir vom Horizont, dort wo die Stadt beginnt, Töne und ab und zu sogar Liebesweisen herüber. Die Stadt verhöhnt mich dabei aber auch manchmal ungeniert. Sie hat alle Liebenden bei sich aufgenommen, nur mich nicht. Am Firmament sehe ich, wie sich der beleuchtete Schatten der Stadt in den Sternen spiegelt, und die Sterne sich wiederum in der Stadt brechen. Es ist so ein vollkommenes Bild, sodass ich fast weinen muss. Ich beneide die Stadt um all die Liebespaare. Jeden Morgen erhebt sie sich neu, langsam, wie aus heilendem Schlaft – und mit ihr die Pärchen, wenn diese nicht gar wach geblieben sind. Vielleicht haben sie sich in den Armen gehalten. Vielleicht haben sie am Fenster gestanden, Arm in Arm, als alles schlafen ging, und haben in meine Richtung hinaus gesehen. Und ich war umgeben von der Dunkelheit und blieb völlig still dabei.
Ich sehe zu, wie der große Wagen in Richtung Stadt Fahrt aufnimmt und schicke meinen Wunsch mit ihm auf den Weg. Ich träume von Liebe. Ich wünsche mir etwas, das ich wohl sobald nicht sehe. Früher kamen die Liebenden oft aus der Stadt in den Wald und küssten sich verliebt unter meinen Zweigen. Meine Äste strichen über sie, wie eine zarte Berührung und keiner der Beiden kann bis heute genau sagen, ob es nicht doch die Berührung des geliebten Gegenübers gewesen ist.
Jetzt huschen nur noch scheue Häschen über meine Wurzeln, aber sie bleiben nie, sie sind in Eile. In meinen kahl werdenden Ästen bauen keine Vögel mehr ihre Nester, weil sie in den Süden aufgebrochen sind und nicht mehr hierher zurück kommen. In meinen lichten Baumkronen säuselt der Wind von vergangenen Zeiten. Er erzählt mir von der Stadt und den vielen Menschen, die so einsam sein sollen, wie ich. Aber ich kann seinen Geschichten keinen Glauben schenken, denn er erzählt mir auch davon, dass die Stadt immer näher an den Wald heranrücken uns es den Wald bald nicht mehr geben wird.
Wenn das stimmt, dann wünsche ich mir nur umso sehnlicher, noch einmal die Liebe mit eigenen Augen zu sehen.
Donnerstag, 28. Januar 2010
Der lila Schuhkarton
Ich lebe in einem lila Schuhkarton. Er ist komfortabel eingerichtet, ausgeschlagen mit Stoff, der von vielen kleinen Blümchen geziert wird. Es sind helle und freundliche Farben, und wenn die Sonne hinein fällt, fühle ich mich wie auf einer überdimensionalen Blumenwiese. Ab und zu drehe ich mich immer schneller und schneller im Kreis, dann fühle ich mich, als ob es Blumen auf mich regnet. Es ist so ein schönes Gefühl. Ich fühle mich dabei fest glücklich. Glück selbst habe ich schon lange nicht mehr empfunden. Zum letzten Mal vor meinem Einzug. Ich glaube, das ist Jahre her. Einige bezeichnen meinen Umzug als Rückzug. Das stimmt in gewisser Weise, denn es war ein Rückzug von Sorgen und Problemen. In einer Welt, in der ich mich nicht zu Recht gefunden habe, konnte ich nicht existieren.
[...]
Über meine Geschichten ...
Die Figuren der Geschichten wohnen nebenan. Sie sind vertraute Gesichter, einfache Menschen, denen es in der Seele weh tut, wenn sie an das Leben denken, das sie führen. Sie stehen vor menschlichen Abgründen und handeln übermannt von unerfüllbaren und unstillbaren Sehnsüchten. Diese Personen stecken in uns allen, nur lassen wir sie selten an die Oberfläche treten.
Sie sind zerfressen von Selbstzweifeln, oder einsam unter Menschen. Es sind ganz normale Menschen, die sich in Extremsituationen wieder finden und darauf (mitunter) extrem reagieren. Sie lernen Liebe kennen, Wahn und Verzweiflung; kurz gesagt: sie leben. Man reagiert auf das Leben gar mit Terror wie Sprachverlust, Abschottung von der Welt, Fortgehen und anderem, teils unbewusstem, Handeln.
Es sind Geschichten von Menschen, die am Leben scheitern. Sie werden verfolgt von Etwas, das sie keinen Frieden schließen lässt. Sie sind keine unnützen Existenzen, sondern können ihre Existenz nicht nutzen. Sie schaffen sich eigene Welten, die nicht haltbar sind; sie geben (sich) auf oder geben auf, was ihnen wichtig ist, um es nicht zu zerstören und richten dabei alles zugrunde.
Es sind (poetische) Geschichten von Entscheidungen, von Hoffnung, von Verfehlung, von Liebe und Glück, von Traurigkeit und Träumen; von Menschen, an denen wir täglich vorbei gehen, ohne ihre Abgründe zu schauen.
Marissa Conrady
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