Odenwälder Zeitung vom 16.Juli 2015
Donnerstag, 16. Juli 2015
Mittwoch, 15. Juli 2015
Was am Ende wichtig ist
Mia "Rabbit" Hayes ist Anfang vierzig, allein erziehende Mutter von Juliet und sie hat Krebs im Endstadium. Mit ihrem Einzug in ein Hospiz beginnt der Roman von Anna McPartlin "Die letzen Tage von Rabbit Hayes". Es ist also von Anfang an klar, worum es geht und wie der Roman enden wird. Das macht ihn aber nicht weniger lesenswert. Zwar hat er mich nur am Ende wegen eines wunderbaren Satzes zu Tränen gerührt, ich fürchte aber, dass ich langsam eine abgebrühte Leserin werde.
Besonders an diesem Roman ist, dass er immer wieder aus anderen Perspektiven erzählt wird. Rab
bits Mutter, Vater, Schwester, Bruder und ihre Tochter kommen zu Wort. Aber auch Rabbit selbst. Die erzählt nicht nur die Geschichte ihres Sterbens, sondern blickt auch zurück auf ihr Leben und ihre große Liebe. Durch diesen Perspektivwechsel und die Rückblenden wird das ansonsten Unerträgliche erträglich, ja sogar lustig und schön. Neun Tage lang ist man als Leser beteiligt an Rabbits letzten Tagen, aber es ist, als ob man selbst irgendwie zur Familie gehört.
bits Mutter, Vater, Schwester, Bruder und ihre Tochter kommen zu Wort. Aber auch Rabbit selbst. Die erzählt nicht nur die Geschichte ihres Sterbens, sondern blickt auch zurück auf ihr Leben und ihre große Liebe. Durch diesen Perspektivwechsel und die Rückblenden wird das ansonsten Unerträgliche erträglich, ja sogar lustig und schön. Neun Tage lang ist man als Leser beteiligt an Rabbits letzten Tagen, aber es ist, als ob man selbst irgendwie zur Familie gehört.
Ein Roman, der nicht nur ein wirklich schönes Cover hat, sondern auch einen dementsprechenden Inhalt - Tipp für Sommertage im Garten!
Die letzten Tage von Rabbit Hayes, rororo
ISBN 978-3-499-26922-6
Montag, 13. Juli 2015
Räuber in der Krise
Fast fühlt es sich so an, als wäre man im Mannheim des Jahres 1782, dem Jahr, in dem Schillers "Die Räuber" dort im Nationaltheater uraufgeführt wurde. Die Zuschauer sind unruhig, das Stück ist es auch - und ehrlich gesagt weiß auch ich dieses Mal nicht so recht, was ich dazu sagen soll. Sehenswert und ein absolutes Muss ist das Stück in der Inszenierung von Calixto Bieito in jedem Fall, vielleicht gewollt angelehnt an die Inszenierung damals, welche von den Einen als skandalös empfunden wurden, von den Anderen als genau angebracht, nicht zuletzt wegen der kritischen Haltung dem Feudalsystem gegenüber.
So also auch im Jahre 2015 in Mannheim. Schiller, das wissen wir, kann dieser Inszenierung nicht mehr heimlich beiwohnen, aber er hätte sicherlich seine Freude daran gehabt (nicht zuletzt wegen der Spaltung des Publikums). Die Bühnentechnik ist überwältigend und viel - da bewegt sich ein Haus über die Bühne, im Hintergrund gibt es "Wald- und Wiesenszenen" auf Leinwand und mittendrin ergießt sich ein Regen über die Schauspieler. Das ist es allemal wert, das gut zwei Stunden lange Stück zu sehen. (Wem das nicht reicht: Es gibt auch nackte Haut zu sehen...) Vor allem aber hat mir der Schwerpunkt dieser Inszenierung gefallen. Es geht nicht nur um das Räubersein, sondern viel mehr um den Konflikt der ungleichen Brüder, ihre Konflikte untereinander, mit dem Vater, der Liebe und dem Leben. Dieser Fokus gibt dem Stück neue (ungewohnte) Dramatik.
Hier ist Vater (und [prügelnder] Pater!) Graf von Moor kein liebenswerter Alter, dem das Herz durch den intriganten Zweitgeborenen gebrochen wird. Jacques Malan hat etwas Dunkles, es wird fast verständlich, dass sein Sohn Franz in diesem Mann nach Liebe sucht. Denn Franz (verletzlich, lüstern und einsam: Sascha Tuxhorn) sieht sich gegenüber seinem älteren Bruder Karl (nicht nur von der Natur) benachteiligt. So intrigiert er mehr aus Verzweiflung denn aus Hass gegen diesen. Er unterschlägt seinem Vater ein Reuegesuch des Bruders, der es während des Studiums in Leipzig wild getrieben hat. Eingelullt durch den Jüngeren, verstößt Maximilian seinen Karl und Franz wird Alleinerbe. Nun beginnt das eigentliche Drama: Franz verzweifelt, denn er kann nicht mehr zurück kehren zu seiner Familie und seiner Geliebten Amalia. Er geht in die böhmischen Wälder, wird (aus Verzweiflung?) ein Räuber und Mörder. Und Franz versucht, seinen Vater zu töten und Amalia für sich zu gewinnen. Karl (mal wild, mal sanft, eben (k)ein echter Räuber: David Müller) fühlt sich in der Rolle des Räuberhauptmannes aber nur solange wohl, bis die Gewalt in der Bande überhand nimmt. Mit dafür verantwortlich sind vor allem Julius Forster (herrlich psycho) und Boris Koneczny (ein aalglatter, böser Spiegelberg). [Und ja, es sind sehr "moderne" Räuber...] Karl will zurück, nicht zuletzt, als ihn eine Begegnung mit einem neuen Räuber an seine geliebte Amalia erinnert (beide Rollen, was soll ich sagen, die vielseitige und wunderbare Katharina Hauter). Doch Karls Rückkehr nach Hause endet mit Toten...
Klischeehaft ist es ja schon ein wenig, das Drama, dessen zentrales Motiv der Konflikt zwischen Verstand und Gefühl, zentrales Thema das Verhältnis von Gesetz und Freiheit, hier unter das Leitmotiv eines Familienkonfliktes dar zustellen. Es mag nicht Jedermanns Sache sein, sorgt daher für Unruhe und gespaltene Meinungen, wie einst Schiller selbst. Ein Stück, über das es noch so Vieles zu sagen gäbe, das aber am Ende doch eher sprachlos macht.
„Was Medikamente nicht heilen, heilt das Messer; was das Messer nicht heilt, heilt das Feuer; was aber das Feuer nicht heilt, das muss als unheilbar betrachtet werden.“
Die Räuber - IM RAHMEN DER 18. INTERNATIONALEN SCHILLERTAGE 2015: https://www.nationaltheater-mannheim.de/de/schauspiel/stueck_details.php?SID=1969
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Freitag, 10. Juli 2015
Süß wie Zucker
Süß wie Zucker ist mein neuer Roman "Zuckermandeln". Und traurig. Und hoffnungsvoll. Und überraschend. Und so voller Liebe. Und ja, natürlich hängt mein Herz an diesem siebten Buch. Wie an allen. Es sind ja schließlich alles Kinder meiner Gedanken und Gefühle. Dieses siebte Buch habe ich zwei Tage nach meinem 30. Geburtstag veröffentlicht, daher hat es einen besonderen Hintergrund für mich. Aber auch, weil ich an die Geschichte aus "Käferjahr", "Dämmerdunkelküsse" und "Schwalbenhimmel" auf ganz andere Art noch einmal anknüpfen konnte. Dieses Mal geht es um Remy, Renjas Bruder, den einige von Euch noch aus den anderen Romanen kennen.
N
ach einem Urlaub ist Remy einfach nicht wieder zurück gekehrt in sein altes Leben - und zu Malve. Für einige Zeit bleibt sein Verschwinden von seinen Freunden unbemerkt. Sie akzeptieren seinen Weggang. Aber Malve will um Remy kämpfen. Er ist die Liebe ihres Lebens. Sie macht sich auf den Weg den Mann zu finden, den sie liebt. Ihre Reise führt sie nach Paris, gefühlt um die halbe Welt und letztlich zu einer Erkenntnis. Wird Malve Remy finden und zurück bringen können?
ach einem Urlaub ist Remy einfach nicht wieder zurück gekehrt in sein altes Leben - und zu Malve. Für einige Zeit bleibt sein Verschwinden von seinen Freunden unbemerkt. Sie akzeptieren seinen Weggang. Aber Malve will um Remy kämpfen. Er ist die Liebe ihres Lebens. Sie macht sich auf den Weg den Mann zu finden, den sie liebt. Ihre Reise führt sie nach Paris, gefühlt um die halbe Welt und letztlich zu einer Erkenntnis. Wird Malve Remy finden und zurück bringen können?
Antworten gibt es im Roman... Und den gibt es wo? Wie immer (und wie auch alle anderen Romane) über mich [Nachricht genügt] oder bei Epubli, sowie auch über amazon.
http://www.epubli.de/shop/buch/Zuckermandeln-Marissa-Conrady-9783737555432/46450
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Freitag, 3. Juli 2015
Lebensliteratur oder Mein 30. Geburtstag
In genau einer Minute beginnt mein Geburtstag. Ich werde 30 Jahre alt. Auf den ersten Blick hat das nichts mit Literatur zu tun. Aber im Grunde fußt alles darauf. Weil das Lesen mein ganzes Leben geprägt hat. Und weil ein runder Geburtstag immer Anlass gibt für eine Art Zwischenbilanz. Meistens trägt man die innerlich und mit sich selbst aus. Einen Teil davon, nämlich den literarischen, will ich aber gerne teilen. Eben weil die Literatur die aus mir gemacht hat, die ich morgen mit 30 Jahren sein werde - und auch die, die ich in weiteren 30 Jahren sein werde (tot oder lebendig).
Ich verbringe - und das klingt, selbst in meinen Ohren, nerdig - meinen Tag mit und unter Büchern. Meine Regale biegen sich unter Büchern, dabei habe ich längst nicht alle behalten, die ich jemals in den Händen hatte. Ich besitze sehr, sehr alte Bücher; Bücher aus meiner Kindheit und Jugend; personalisierte Bücher; signierte Bücher; eingetauschte Bücher; geschenkte und gefundene Bücher; erworbene und gewonnene Bücher; die Liste wäre endlos zu ergänzen. Das Bücher-Besitzen(-Wollen) ist mein persönliches Messie-Syndrom.
Ich selbst schreibe Bücher. Das ist, wie ich schon einmal erwähnte, mein Zwang. Ich muss schreiben, weil mich die Geschichten in mir nicht in Ruhe lassen. Und ich habe Germanistik studiert, erarbeite eine Doktorarbeit. Und Ich unterrichte Kinder, die nicht gerne oder nur unzureichend lesen und nicht verstehen können, warum man ein Buch zur Hand nehmen soll. Bereits als Kind habe ich, wortwörtlich, Bücher verschlungen. Es stand in meiner Familie nie zur Debatte, ob ich lesen muss - ich wollte! (Ich habe ja bereits von meinem Schriftsteller-Großvater erzählt...)
Und ich schreibe journalistische Texte - und ich blogge. Lesen und Schreiben, Reden und Denken, Träumen, Verstehen, Zeit-Reisen, und vieles mehr geht für mich mit dem Wort "Buch" einher. Selbst wenn ich es wollte, mein Leben gründet auf Worten, ich könnte gar nicht die Finger davon lassen. Es wäre mein (literarischer) Tod.
Beim Bilanzziehen hat sich eine Frage heraus kristallisiert: Welche Bücher haben mich verändert? Viele, zu viele, und doch nicht genug Bücher haben mich geprägt, meinen Horizont verändert. Diese hier gehören zu den wichtigsten meines 30-jährigen Lebens:
- Meine Liebe begann mit Pixie-Büchern: Vor allem "Peter Maus und Mausi Maus", und das Hundekinder-Buch habe ich geliebt. Ich konnte sie alle auswendig. :)
- Der Wunschpunsch war ein Buch, das ich UNBEDINGT haben musste und sich dann zu meinem ersten No-go entwickelte. Ich habe es nie fertig gelesen und weiß gar nicht, wo es abgeblieben ist... Und das will bei mir was heißen!
- Ein Buch - das ???-Buch - aus dem Schneider Verlag wurde mein allererstes Referat in der Grundschule. Dafür bekam ich eine eins. Ich weiß nur noch, dass es von einem Hund und einem Zauberer (oder einem zaubernden Hund) handelte und ich der Klasse erzählen durfte, wie toll ich es fand. Aus dem selben Verlag habe ich alles verschlungen, was ich in die Hände bekam. Lesen war bei uns zu Hause nie ein Muss, aber ich wollte, ja musste, es immer tun.
- Hanni und Nanni und Dolly von Enid Blyton waren dann meine ersten richtigen Heldinnen. Dolly mochte ich um Einiges lieber und ich war so glücklich, dass sie ein Happy End erleben durfte. :)
- Es kamen noch viele Jugendbücher. Einige davon habe ich heute noch, weil ich sie so mochte. Eine Farm in Vermont, Salamancas Reise und die Fear Street-Reihe sind nur einige davon.
- In der Schule wurde Deutsch mein Lieblingsfach. Es war, neben allen anderen "Laberfächern", mein bestes. Ich hoffte auf eine Abituraufgabe zum Faust, war aber mit allem zufrieden, mit dem ich mich literarisch auseinander setzen konnte.
- Natürlich musste ich danach Germanistik studieren. Dort fand ich andere, klassische, Lieblingsbücher: Die Wahlverwandtschaften, Das Erdbeben von Chili und Kafkas Geschichten, um nur einige zu nennen. Ein Muss sind für mich Hans-Ulrich Treichel und Ulla Hahn.
- Aber auch "nebenbei" habe ich immer gelesen. Noch heute liebe ich Die Frau des Zeitreisenden, Ein Jahr voller Wunder und Der Hahn ist tot; von Ingrid Noll; aber besonders "Kalt ist der Abendhauch". Ich schätze sehr Anthony McCarten und Lutz Schebesta, Marc Levy und Astrid Rosenfeld.
Neben dem Studium oder vielleicht auch wegen des Studiums begenete ich Hilde Domin; ganz zufällig beim Zappen eines Abends. Es war sofort Liebe bei mir. Und Bewunderung. Später wurde sie mein germanistisches Steckenpferd.
Mit einem Ausschnitt aus "Nur eine Rose als Stütze" will ich mich also in mein 30. Lebensjahr verabschieden. Happy birthday, Marissa Conrady! ;)
"Mir schwindelt. Ich schlafe nicht ein.
Meine Hand
greift nach einem Halt und findet
nur eine Rose als Stütze."
Meine Hand
greift nach einem Halt und findet
nur eine Rose als Stütze."
PS: Meine eigenen Bücher findet ihr hier: www.epubli.de/shop/autor/Marissa-Conrady/1491
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Montag, 22. Juni 2015
Die Frau im Zug
Meine Mutter mochte das Lied "Die Frau im Zug" von Simone immer sehr gerne. Ich auch, denn es erzählt eine traurig-schöne Geschichte. Ähnlich wie die Geschichte im Lied hat mich nun der Roman "Girl on the train" von Paula Hawkins fasziniert. Zwei Tage lang habe ich durchgelesen, Seite um Seite verschlungen. Zwei Tage nur nach meinem Bookhaul, aber das war der Roman wirklich wert.
Ein wenig vorhersehbar wird die Geschichte am Ende dann doch, aber das tut der Qualität des Romans wahrlich keinen Abbruch. Besonders spannend war dieses Mal die Erzählsituation, denn zuerst wird dem Leser nur die Perspektive von Rachel präsentiert. Rachel ist etwa in meinem Alter, seit ihrer Scheidung von Tom - der Liebe ihres Lebens - trinkt sie. Sie hat keinen Job, tut aber so, als ob sie jeden Tag nach London zum Arbeiten fährt. Auf dieser Zugfahrt kommt sie an ihrer ehemaligen Wohngegend vorbei. Sie beobachtet die Nachbarn, die nach ihrem Auszug dort hingezogen sind. Immerzu malt sich Rachel deren perfektes Leben aus. Doch dann verschwindet Megan, die Frau, die sie vom Zug aus beobachtet - und Rachel beginnt zu handeln.
Rachels Perspektive wird erzählerisch ergänzt von Megan, bis zu ihrem Verschwinden, und von Anna, der neuen Frau ihres Exmannes. Alle drei Frauen zusammen verdichten und erzählen die (kriminelle) Geschichte. Diese ist, wie bereits gesagt, am Ende verhältnismäßig vorhersehbar, bis dahin aber tappt man selbst lange im Dunkeln, fiebert mit und hat auch ein wenig Angst. Paula Hawkins hat wirklich einen Pageturner abgeliefert, den ich wie im Fieber verschlungen habe. Auf mehr von dieser Autorin freue ich mich schon jetzt!PAULA HAWKINS
Girl on the Train. Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich., blanvalet
ISBN: 978-3-7645-0522-6
Montag, 15. Juni 2015
100 Dinge
Hast Du ein kleines Schwarzes? Oder mal im Regen getanzt? Eine Liebesbotschaft hinterlassen? Oder mal einem Idioten gesagt, dass er einer ist? Tipps wie diese, 100 an der Zahl nämlich, sind in "100 Dinge, die Frau einmal in ihrem Leben getan haben sollte" gesammelt worden.
Alle wunderschön bebildert, aber einige davon doof und nicht umsetzbar, aus persönlichen Gründen. (Bringe einen Mann zum Weinen, wechsele Deine Reifen selbst - das sind nicht wirklich Tipps, die ich im Leben umsetzen will/muss/kann, oder in denen sich ein tieferer Sinn für mich versteckt.)

Andere regen wirklich zum Nachdenken an. (Iss vegan, sag Dir selbst, dass Du schön bist! Aber auch: Sei einen Tag lang eine Diva, halte Deine Wuttränen zurück.)
Ein niedliches Geschenkbüchlein für Frauen, die noch etwas vorhaben im Leben oder einfach gerne schmunzeln/nachdenken/abhaken. 


100 DINGE, DIE FRAU EINMAL IM LEBEN GETAN HABEN SOLLTE
Raus aus dem Alltagstrott - rein ins Vergnügen!, Groh Verlag
ISBN: 9783848512126
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Wenige möchte man nicht abhaken.