Marissa Conrady

Freitag, 15. MĂ€rz 2024

Das MĂ€dchen, das zwischen den Jahren verschwand

 Heute ist Long Covid Awareness Day!

Ein Tag an dem wir an die Betroffenen der Pandemie erinnern, die immer noch oder erst oder immer wieder mit Long Covid/Post Covid zu kÀmpfen haben.
Auf den Bildern meines Urlaubs in Santorini sieht man es, wenn man genau hinsieht. Ich sehe es, weil ich es weiß: Hier ist festgehalten, dass ich nicht mehr kann.
Kaum drei Wochen nach meiner zweiten Covid-Infektion war ich nach einem kurzen Lauf durch die Stadt und das Posieren total ausgelaugt und stand kurz vor einer Ohnmacht.
Wie gesagt, das sieht man nur, wenn man es weiß - denn manche Krankheiten sind unsichtbar. Vor allem fĂŒr die, die nur flĂŒchtig hinsehen.
Jede Neuinfektion mit Covid verschlimmert Long/Post Covid oder erhöht das Risiko, daran zu erkranken. FĂŒr Leute wie mich ist Corona nicht vorbei, denn es ist nicht mehr weg gegangen. DarĂŒber schreibe ich in meinem neuen Roman "Das MĂ€dchen, das zwischen den Jahren verschwand". Mehr Informationen findet ihr nachfolgend.
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Fast genau vier Jahre ist es her, dass Autorin Marissa Conrady ihr letztes Buch veröffentlicht hat. Nun ist sie zurĂŒck, mit einem sehr persönlichen Kurzroman: „Das MĂ€dchen, das zwischen den Jahren verschwand“. Entstanden sei die Geschichte durch den Wettbewerb von Thalia und story.one. Der Storyteller Award wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. „Aber die Geschichte wollte ich schon lĂ€nger erzĂ€hlen“, sagt Conrady. Dies sei ihr aber sehr schwer gefallen, denn noch immer ist sie durch Long Covid eingeschrĂ€nkt. „Ich will keine Diskussionen oder Hasskommentare ĂŒber Covid oder die Pandemie lostreten, sondern einfach nur eine Geschichte erzĂ€hlen, in die ich meine eigene Geschichte eingebettet habe“, so die Autorin. Die BĂŒcher, die auf story.one veröffentlicht werden mussten, um am Wettbewerb teilnehmen zu dĂŒrfen, unterlagen strengen Regeln. Jedes Buch musste aus 12 bis 17 Stories oder Kapitel bestehen, die wiederum jeweils nicht lĂ€nger als drei Buchseiten sein durften. FĂŒr die Autorin, der es mit Long Covid nach wie vor schwer fĂ€llt, sich lange zu konzentrieren oder zu schreiben, waren diese Vorgaben daher eine kleine Erleichterung.
In ihrem Kurzroman gibt sie ganz persönliche Einblicke in ihre Zeit nach ihrer Coronaerkrankung im Jahr 2020. Integriert hat Marissa Conrady diese Erfahrungen in die erfundene Geschichte einer jungen Frau namens May. In wechselnden Perspektiven erfÀhrt der Leser, was geschah, damit ein MÀdchen zwischen den Jahren verschwand.
Zu kaufen gibt es das Buch zurzeit nur online mit der ISBN 978-3-7115-1136-2. Wenn die Verkaufszahlen ausreichen, dann werden die ausgewĂ€hlten story.one BĂŒcher auch in den LadengeschĂ€fte von Thalia zu finden sein und auch aktiv von Thalia beworben. Eine Chance, die Marissa Conrady sich nicht entgehen lassen wollte. Alle anderen acht bisher im Selbstverlag erschienen BĂŒcher der Autorin gibt es im Internet oder ĂŒber Marissa Conrady selbst.

Alle anderen BĂŒcher gibt es hier: https://www.epubli.com/autoren/marissa-conrady-1491

Eingestellt von marsielvis um 17:39 Keine Kommentare:

Montag, 11. Mai 2020

Worte gegen das Vermissen







Mein neues Buch "Worte gegen das Vermissen" ist nun erhÀltlich.
Bestellungen ĂŒber mich oder ĂŒber Epubli.






Ein paar Infos noch?

Eingestellt von marsielvis um 14:45 Keine Kommentare:
Labels: Buch, Epubli.de, Lyrik, Poesie, Veröffentlichungen, Worte gegen das Vermissen

Freitag, 1. Mai 2020

Worte gegen das Vermissen



Ein verregneter 1. Mai - was gibt es da besseres als ein (neues) Buch? Wie wÀre es mit "Worte gegen das Vermissen"?

Die ersten Bestellungen sind schon angekommen. Am besten gleich ĂŒber mich bestellen... oder bei epuli vorbeischauen: https://www.epubli.de/shop/autor/Marissa-Conrady/1491

Alle aktuellen Infos gibt es hier: https://www.facebook.com/marissaconradyautor
Eingestellt von marsielvis um 12:51 Keine Kommentare:
Labels: Blog, Buch, Buchtipp, Epubli.de, Gedichte, Literatur, Lyrik, Marissa Conrady, Poesie, Veröffentlichungen, Werbung, Worte gegen das Vermissen

Dienstag, 14. April 2020

DemnÀchst...

 "Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen." - Astrid Lindgren... Ich sitze nun schon eine Weile und schaue auf das Buch, das ich Euch gerne bald vorstellen möchte...   #wortegegendasvermissen #lyrik #poetry #poesie #poem #poems #gedicht #gedichte #word #words #lovesongs #towhomitmayconcern #marissaconrady #autorin #book #buch #selfpublishing #bookstagram #cover #vorfreude
www.fackebook.com/marissaconradyautor 
Eingestellt von marsielvis um 19:50 Keine Kommentare:
Labels: Buch, Epubli.de, Gedichte, Lyrik, Mac, Marissa Conrady, Romane, Veröffentlichungen, Vorschau, Werbung

Montag, 8. Juli 2019

So lange still...

So lange war es hier still. Das hatte viele (persönliche) GrĂŒnde.

Aber ich werde ab sofort wieder mehr bloggen. Zum GlĂŒck haben mich das Lesen und das Schreiben  in diesen Zeiten nicht verlassen.
Ich habe viel gelesen, etwas weniger geschrieben - aber auch das Àndert sich gerade wieder.

Ich freue mich, bald wieder prÀsenter zu sein.

Auf facebook (unter https://www.facebook.com/marissaconradyautor)
gibt's ebenso aktuell alles Wissenswerte. Dort freue ich mich ĂŒber Likes, natĂŒrlich auch auf viele Kommentare hier!

Auf Wiederlesen!
Eingestellt von marsielvis um 20:48 Keine Kommentare:
Labels: Blog, Blogger, Mac

Montag, 10. September 2018

Sprachlos romantisch

Ein bisschen mehr hatte ich mir vom Titel und der Inhaltsangabe zunÀchst versprochen.
Das Buch wird am Ende hin unvermeidlich kitschig, dennoch hat es einen unbestreitbaren Sog. Wahrscheinlich liest man in der Hoffnung weiter, dass das vorhersehbare Ende sich doch als unvorhergesehen heraus stellt (was aber leider nicht passiert).

Stell dir vor, du begegnest einem Mann, einem wundervollen Mann, und verbringst sieben Tage mit ihm. Am Ende dieser Woche bist du dir sicher: Das ist die große Liebe, und es geht ihm ganz genauso. Zweifellos. Dann muss er verreisen und verspricht dir, er meldet sich auf dem Weg zum Flughafen. Aber er ruft nicht an. Er meldet sich gar nicht mehr. Deine Freunde raten dir, ihn zu vergessen, doch du weißt, sie irren sich. Irgendetwas muss passiert sein, es muss einen Grund fĂŒr sein Verschwinden geben. Und nun stell dir vor, du hast recht. Es gibt einen Grund, aber du kannst ihn nicht Ă€ndern. Denn der Grund bist du. - So die AnkĂŒndigung.

Der Klappentext legt zunĂ€chst nahe, dass die Geschichte von Sarah und Eddie anders ist, als alle anderen Liebesgeschichten. Irgendwie denkt man an Magie, aber nicht an die kitschige Sorte, sondern an irgendeine Art von Zeitreise oder Ă€hnliches. Immerhin verbringen die beiden eine spontane Woche miteinander und versprechen sich, immer die große Liebe des anderen zu sein. Doch dann meldet Eddie sich nicht mehr, Sarah kommt nach und nach dem Grund dafĂŒr auf die Spur.
Das ist zwar nach wie vor interessant, aber weitaus unmagisch. Sehr schade, fĂŒr Romantiker ist Rosie Walshs Roman "Ohne ein einziges Wort" aber dennoch zu empfehlen!













Rosie Walsh, Ohne ein einziges Wort
Goldmann Verlag, 978-3-442-48738-7





Eingestellt von marsielvis um 15:55 Keine Kommentare:
Labels: Buch, Rezension

Dienstag, 17. April 2018

Wohin gehen wir? Immer nach Hause!

"Wo gehen wir hin?"  "Immer nach Hause" - so wird der FrĂŒhromantiker Novalis mit dem Werk Heinrich von Ofterdingen zitiert. Und auch der italienische Autor Fabio Volo hat sich dem Thema Zuhause gewidmet. "Der Weg nach Hause" ist ein italienischer Familienroman, der sich ĂŒber Jahre erstreckt und zum Teil auch so zĂ€h fließt, wie ein zu heißer Urlaubstag am Strand. 
Das ist wohl charakteristisch fĂŒr den (langen) Weg nach Hause. 
Volo beginnt seine ErzĂ€hlung mitten in der PubertĂ€t der BrĂŒder Marco und Andrea. Ihr Aufwachsen ist ĂŒberschattet von der Krankheit der Mutter, ihrem langen Siechtum und schließlich ihrem Tod. Zum Vater konnte Marco nie eine gute Beziehung aufbauen. 
So sind die Jungs in ihre Leben hineingeraten: Andrea in eine sichere Ehe mit Daniela, Marco in Frauenabenteuer, die nicht mithalten können mit seiner Jugendliebe Isabella.
Dann aber wird der Vater krank und braucht die Hilfe seiner Söhne. Kein guter Zeitpunkt, denn in London hat sich Marco gerade mit einem Restaurant selbststĂ€ndig gemacht und um Andreas Ehe ist es letztlich doch nicht so gut bestellt, wie er zunĂ€chst behauptet. 

Der Vater ist krank und braucht Hilfe. Ausgerechnet jetzt, da Marco sich mit einem Restaurant in London etablieren möchte und sein Bruder Andrea um seine Ehe bangt. Doch die Schwierigkeiten eröffnen auch neue Wege. Denn in der Kleinstadt seiner Kindheit trifft Marco seine erste Liebe wieder, Isabella. Eine bittersĂŒĂŸe Familiengeschichte all’italiana.
Mehr zum Inhalt
Die BrĂŒder Marco und Andrea sind im Leben gegensĂ€tzliche Wege gegangen. Andrea suchte Sicherheit und fand sie in der Ehe mit Daniela und einem gutbezahlten Job. Marco suchte das Abenteuer bei den Frauen und im Beruf und betreibt nun ein Restaurant in London. Kaum zu glauben, dass die beiden frĂŒher ihr Zimmer teilten und gemeinsam die Hits der achtziger Jahre hörten. Dieses Kinderzimmer betreten sie nun wieder öfter. Denn der Vater ist krank. Heimzukehren fĂ€llt Marco nicht leicht. Es scheint ein Weg in die Enge der italienischen Provinz zu sein, in lĂ€ngst ĂŒberwundene Zeiten. Doch mit Hilfe von Isabella, Marcos erster Liebe, finden die BrĂŒder nicht nur einen neuen Zugang zum Vater, sondern auch zueinander.



Der Weg nach Hause, Fabio Volo
978-3-257-24457-1 , Diogenes 
Eingestellt von marsielvis um 11:28 Keine Kommentare:

Freitag, 13. April 2018

Auch dieses Buch ist ein Trick

Vorsicht, wenn Sie sich gerne verzaubern lassen wollen, dann bitte - lesen Sie "Der Trick" von Emanuel Bergmann! Aber, ich warne Sie gleich. Auch dieses Buch selbst ist ein Trick, es wird Sie nĂ€mlich gefangen nehmen und nicht wieder loslassen. Auch nicht, nachdem Sie die LektĂŒre beendet haben. 
Dieses DebĂŒt ist mit Abstand das beste Buch, das ich seit langem gelesen habe und ich befĂŒrchte schon jetzt, dass es mein vorzeitiges Jahreshighlight sein (und bleiben) wird.

Was mit einem Rabbi, einem Seitensprung mit einem Schlosser, dem Tod der Mutter und der Flucht aus einem Elternhaus beginnt, wird zur einem epochenĂŒbergreifenden Abenteuer, das Heute, gestern und auch ein wenig Morgen miteinander verknĂŒpft.

Hauptperson des Romans ist (der zu Beginn noch gar nicht geborene, spĂ€ter 15jĂ€hrige) Mosche Goldenhirsch, der seinen trinkenden "Vater", den Rabbi, 1934 in Prag verlĂ€sst, um sich einem Zirkus anzuschließen. Er wird der "Große Zabbatini", gefeiert weltweit. Im Alter allerdings ist er nurmehr ein lebensmĂŒder, mĂŒrrischer Sturkopf in einem Seniorensitz in L.A. Er glaubt nicht mehr an die Magie, die ihn einst so sehr verzaubert hat, dass er sein altes Leben wortlos hinter sich gelassen hat. Eigentlich möchte er sogar sein derzeitiges Leben vorzeitig verlassen. Aber hat nicht mit dem Jungen Max Cohen gerechnet, der den Großen Zabbatini unbedingt finden will - und es wird. Immerhin hĂ€ngt die Schallplatte mit dem Liebeszauber, den Max benötigt, um seine Eltern wieder zusammen zu bringen, die sich scheiden lassen wollen.
Eine Art Roadtrip beginnt fĂŒr den Jungen, eine Reise in die Vergangenheit beginnt fĂŒr den Zauberer. Ungewollt reissen die beiden alle mit hinein, die sie umgeben, nichtsahnend, welche Verbindung sie schon lĂ€ngst miteinander teilen. 

Der Roman ist nicht nur witzig, sondern auch berĂŒhrend, viele SĂ€tze darin sind sehr poetisch, aber es wird auch im Dialekt gesprochen (und geflucht), alles ist ungeschönt, wie es eben ist (oder war) - und genau das macht diesen Roman so schön. Ich habe ihn in einem Zug gelesen und bleibe nun mit der großen Leere nach solch einem Buch zurĂŒck. Daher: 

Bitte, lieber Emanuel Bergmann, schreiben Sie bald mehr solche BĂŒcher. Ich brauche dringend Nachschub!



Der Trick, Diogenes Verlag
Emanuel Bergmann,
ISBN 978-3-257-06955-6 

Eingestellt von marsielvis um 11:31 Keine Kommentare:
Labels: Buchtipp, Diogenes Verlag, Lieblingsbuch, Rezension

Donnerstag, 12. April 2018

#HelloSunshine Goodies

Ich habe eine ganz tolle Goodiebag von Blanvalet bekommen, seht selbst, was es alles Tolles gab! #HelloSunshine https://www.hello-sunshine.de 














Eingestellt von marsielvis um 10:52 Keine Kommentare:
Labels: anzeige, Blanvalet, Blog, Blogger, goodiebag, hell-Sunshine, lesen, Werbung

Sonntag, 8. April 2018

öffentliches BĂŒcherregal - jetzt auch in Wald-Michelbach






Auch in Wald-Michelbach ist man neumodischen Erscheinungen gegenĂŒber nicht mehr abgeneigt, so gibt es nun dieses schöne HĂ€uschen in der NĂ€he des Einhauses auf der Hofwiese. Es Handelt sich dabei um die GiveBox - eine Art Tauschbasar. Was man nicht benötigt, aber noch intakt ist, kann dort zu den Öffnungszeiten abgegeben werden. Wer es gebrauchen könnte, darf es mitnehmen. 

Jeden Samstag zwischen 10 bis 13 Uhr kann man GebrauchsgegenstĂ€nde in ordentlichem Zustand dort hinbringen oder auch mitnehmen. Beim Namen fĂŒr das HĂ€uschen gibt es aber noch KlĂ€rungsbedarf. Zu ĂŒbersehen ist es jedenfalls nicht. 

pin
Am Einhaus auf der Hofwiese 
69483 Wald-Michelbach

An der Seite gibt es auch ein öffentliches BĂŒcherregal. Ich finde, das ist eine tolle Sache und muss unbedingt fortgefĂŒhrt werden! Seit dem 3. MĂ€rz steht die GiveBox - unbedingt mal vorbei schauen und etwas dalassen oder mitnehmen! Das BĂŒcherregal hat zu jeder Tages- und Nachtzeit geöffnet. Denn es ist außen an der HĂŒtte angeschraubt und wettergeschĂŒtzt. BĂŒrger können hier ihre ausgelesenen Schmöker, Romane, Krimis oder SachbĂŒcher unterbringen und sich gleichzeitig bedienen. 
Ich habe mir auch gleich ein Buch aus dem LYX Verlag gekrallt. Unwissend, dass es die wohl traurigste Widmung der Welt enthĂ€lt. 
Eingestellt von marsielvis um 09:40 Keine Kommentare:
Labels: Blogger, BĂŒcherregal, GiveBox, LYX, öffentlich, Romane, Wald-Michelbach

Samstag, 10. MĂ€rz 2018

Bezaubernd wie ein alter Liebesroman


Hier kommt er, mein bisheriger Lieblingsteil aus der Valerie Lane: Band drei "Der zauberhafte Trödelladen" von Manuela Inusa. Dieser gehört NesthĂ€kchen Ruby, die ein ganz besonders schweres Erbe zu tragen hat, in vielerlei Hinsicht. Denn nach dem frĂŒhzeitigen Tod der Mutter musste sie nicht nur ihr Studium abbrechen und ĂŒbernahm, wie versprochen, Mamas AntiquitĂ€tenladen, sie muss sich auch noch um ihren Vater kĂŒmmern, der seit dem Tod seiner Frau nicht mehr der selbe ist.

Und das dazu in den RĂ€umlichkeiten der guten Valerie, der Namensgeberin der Straße, höchstpersönlich! Ihr will Ruby natĂŒrlich alle Ehre machen, aber mit dem alten "Trödel" ist das kaum möglich. Die junge Ruby gerĂ€t in eine tiefe Daseinskrise, aus der ihr auch ihre lieben Freundinnen und die anderen Ladeninhaber(innen) aus der Valerie Lane nicht heraus helfen können. Trost findet sie in den TagebĂŒchern der guten Valerie, die sie schon als Kind gefunden und aufbewahrt hat, wie ein Geheimnis. Ein Geheimnis, das sie eines Tages mit ihren Freundinnen teilen wird.
Besonders schön an diesem Roman ist, dass mittlerweile alle Figuren bekannt sind und daher nicht mehr so viel Hintergrundwissen aufgebaut werden muss. Als Leserin ist es, als ob ich in die Valerie Lane nach Hause komme. Die Handlung, die immer noch spezifisch auf eine Protagonistin zugeschnitten ist, vernetzt sich aber nun immer mehr zu einem großen Ganzen. Nach Lauries GlĂŒcksgriff, Keiras Liebesproblemen begegnet der Leser nun einer ganz anderen Art von Liebesgeschichte. Diese schwelt schon lange in der Valerie Lane, vor allem aber bangt man mit Ruby, ob ihr ein Neuanfang gelingen wird. Wie sie diesen gestaltet, hat mein Herz wirklich höher schlagen lassen, ich mochte ihre Ideen sehr. Da ich ebenso literaturaffin bin wie Ruby, hat sich mein Herz an ihrer Geschichte verbissen, die auf ihre Art so bezaubernd ist, wie alte Liebesromane.
Gerade neulich fragte Manuela Inusa auf facebook, welche Figur aus der Valerie Lane man am liebsten möge. Ich antwortete, dass ich auf ein Happyend fĂŒr Gary, den Obdachlosen hoffen wĂŒrde. NatĂŒrlich darf ich nicht zu viel verraten, aber ich freue mich, dass Gary nicht mehr nur eine Randfigur geblieben ist. Ich hoffe nach wie vor auf das schönste aller Happyends fĂŒr ihn, fĂŒr diesen Band bin ich aber mehr als zufrieden fĂŒr ihn. Er ist und bleibt einfach meine Lieblingsfigur!
Wie schön auch, dass der Leser endlich mehr ĂŒber Valerie erfĂ€hrt, sozusagen aus erster Hand.
Ich bin so gespannt, wie paradiesisch es in Susan's Wollladen weitergehen wird.
Anstatt Rezepten gibt es dieses Mal wirklich praktische Tipps, wie man etwas Silber reinigt oder nassgewordene Buchseiten glĂ€ttet. 
Sobald ich diese Seiten mit Tipps oder Rezepten erreiche bin ich immer traurig, dass ich die Valerie Lane verlassen muss, aber ich freue mich schon auf meinen nÀchsten Besuch im nÀchsten Laden!



Der zauberhafte Trödelladen, Manuela Inusa
978-3-7341-0625-5, blanvalet - erscheint im Juni 2018!
Eingestellt von marsielvis um 11:34 Keine Kommentare:
Labels: Rezension

Freitag, 9. MĂ€rz 2018

SĂŒĂŸ wie Schokolade


Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mein Herz, meine HĂ€nde und meine Gedanken beim Pendel erwĂ€rmt an Manuela Inusas erstem Teil der Valerie Lane "Der kleine Teeladen zum GlĂŒck". In diesem herzerwĂ€rmenden Roman findet Teeladenbesitzerin Laurie nach einigem Hin und Her endlich zum GlĂŒck - wie der Titel schon sagt. Also musste ich natĂŒrlich wissen, wie es weiter geht. Umso grĂ¶ĂŸer die Freude, dass es schon Teil zwei der Reihe gibt: "Die Chocolaterie der TrĂ€ume". In ganz wenigen Tagen habe ich diesen Roman (leider) verschlungen. Alleine vom Mitlesen der vielen Kalorien habe ich zugenommen - diese dann aber gleich wieder ausgeschwitzt und mitgelitten mit der Ladenbesitzerin Keira.
Obwohl alle Geschichten der Valerie Lane miteinander verwoben sind, entwickelt die Autorin geschickt genau daraus eigenstĂ€ndige Geschichten der jeweiligen Protagonistinnen. In Teil zwei geht es um die kurvige Keira, die schon im ersten Teil Probleme mit Dauerfreund und Fitnessfanatiker Jordan hatte. 
Ihre Freundinnen und Ladenbesitzerinnen in der Valerie Lane zeigen sich immer wieder in ihren wöchentlichen Mittwochstreffen besorgt um Keira. Aber Keira ist irgendwie festgefahren in ihrer Beziehung und ihren TagtrĂ€umen, in denen ein gewisser Kunde immer wieder auftaucht. Letztlich fĂ€llt Keira, endlich!, eine Entscheidung. 
Aber damit nicht genug Aufregung in der kleinen englischen Einkaufsstraße! Die leerstehende Eisdiele wird endlich bezogen. Von einem Mann. Ob das gut geht? Irgendwie habe ich die leise Ahnung, dass Blumenladeninhaber Tobin noch in Orchid's Gift Shop fĂŒr mĂ€chtig Aufregung sorgen wird, aber bis dahin muss ich wohl noch eine Weile warten. Seufz. 

Vorischt! Suchtgefahr!

Ich gebe es also hiermit zu: Ich bin sĂŒchtig nach den BĂŒchern der Valerie Lane! Zum GlĂŒck habe ich die Chance, schon in Teil drei hinein zu schnĂŒffeln. Mehr hier...

Übrigens:  Besonders niedlich an den BĂŒchern ist, dass es auch immer Rezepte gibt. In Teil eins waren es Teerezepte, hier ging es natĂŒrlich um SĂŒĂŸes - und die SchokoladenplĂ€tzchen werde ich eines Tages wirklich nachbacken!


Die Chocolaterie der TrĂ€ume, Manuela Inusa ISBN: 978-3-7341-0501-2 ,blanvalet
Eingestellt von marsielvis um 11:02 Keine Kommentare:
Labels: Rezension, Valerie Lane

Samstag, 17. Februar 2018

ErwÀrmend wie eine Tasse Tee

Einige Tage hat mich beim Pendeln Manuela Inusa begleitet - und mit ihr die MĂ€dels aus der Valerie Lane. Das ist eine Buchreihe des blanvalet Verlags. Und sie beginnt mit Laurie, welcher "Der kleine Teeladen zum GlĂŒck" dort in der Valerie Lane gehört.

Der Roman war - wie der Titel schon erahnen lĂ€sst - keine besonders schwere Kost, aber er war auf seine Art spannend und wirklich (herz-)erwĂ€rmend, wie eine Tasse Tee. Ich konnte sogar gar nicht abwarten, ob es fĂŒr die junge TeehĂ€ndlerin Laurie und ihren Teelieferanten ein Happyend geben wĂŒrde. Immerhin taucht zwischenzeitlich Lauries Exmann Peter auf und bedroht dadurch ihr beginnendes GlĂŒck. 

Ein bisschen war der Roman wie ein guter, schnulziger Liebesfilm, den man eingekuschelt auf der Couch ansieht. Ich bin noch dazu jetzt erst Recht gespannt auf die anderen Frauen aus dieser Straße mit den idyllischen, kleinen GeschĂ€ften und natĂŒrlich hoffe ich fĂŒr sie alle auf ein glĂŒckliches Ende. Die Leseprobe zu "Die Chocolaterie der TrĂ€ume" macht das Warten auf eine Fortsetzung nicht gerade besser. Also mache ich mich wohl in der Zwischenzeit daran, die beigefĂŒgten Teerezepte auszuprobieren - denn, wie heißt es doch so schön: Abwarten und Tee trinken. Willkommen in der Valerie Lane! 


Der kleine Teeladen zum GlĂŒck, Manuela Inusa

ISBN: 978-3-7341-0500-5, blanvalet
Eingestellt von marsielvis um 12:10 Keine Kommentare:
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